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Das Forum macht Thekendienst im SUB

30. Mai 2016, Beginn: 19:00

Wie immer am fünften Montag im Monat macht das Team des Forums Thekendienst im SUB.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Kommen zu Plausch, Information und natürlich Getränken und kleinen Snacks.

Buchvorstellung und Lesung: Respekt! Wir haben gewonnen - oder?

19. Juni 2016, Beginn: 19:30

Ariane Rüdiger vom Forum Homosexualität München e.V. stellt am 19. Juni ihre Publikation "Es gibt noch viel zu tun …" vor, die dieses Jahr im Quer Verlag erschienen ist. Christine Schäfer und Albert Knoll vom Forum stehen (neben anderen Interviewten) mit auf dem Podium.

Buchvorstellung und Lesung: Respekt! Wir haben gewonnen - oder?
Datum: 19.06.2016, ab 19:30 Uhr
Ort: SUB, Müllerstr. 14
Veranstalter: Forum Homosexualität München

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Mehrere Jahrzehnte "Bewegung", 15 Jahre Lebenspartnerschaft - Zeit für LGBTIQs Bilanz zu ziehen und nach vorn zu schauen. Ariane Rüdiger und einige ihrer Interviewpartner_innen stellen das Buch "Es ist noch viel zu tun", erschienen 2016 im Querverlag, Berlin, vor. Das Buch präsentiert die jüngste LGBTIQ-Zeitgeschichte, den Kampf um Respekt und Rechte in 36 Interviews. Gleichzeitig eröffnet es eine Diskussion darüber, wie wir uns nun in einer Gesellschaft verorten wollen, die sich einerseits in Schneckenschritten der kompletten rechtlichen Gleichstellung nähert - und die andererseits in Gestalt Ultrakonservativer und radikal Gläubiger unsere Rechte schon wieder in Frage stellt.

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Respekt-Kampagne im Glockenbachviertel

Gemeinsam leben, lieben, lachen – und einander mit Respekt begegnen. Das Glockenbachviertel, traditionell Hochburg der Münchner LSBTTIQ*-Community, wandelt sich: Immer mehr Menschen entdecken das Viertel für sich. Diese Vielfalt will gelebt werden! Die Respekt-Kampagne will Vorurteilen vorbeugen, die Vielfalt im Viertel zeigen und gegenseitige Akzeptanz fordern. Dafür sorgen Plakate der Stadt München in den Gaststätten und auf Großflächen sowie tolle Aktionen der Community im Zeitraum Mai bis zur CSD Pride Week.

Weitere Informationen zur Publikation: HIER

> Mehr Infos

CSD München 2016

9. Juli 2016

Unter dem Motto "Vielfalt verdient Respekt. Grenzenlos" findet in diesem Jahr der Christopher-Street-Day in München statt.

Das Forum ist wie immer mit der Jubiläums-Ausstellung "30 Jahre CSD München" dabei. An unserem Stand gibt es aber auch noch weitere spannende Informationen und die Möglichkeit Bücher zur Münchner LesBiSchwulen Geschichte und Gegenwart zu erhalten.

Doch schon vor dem CSD in der "Pride Week" vom 2.-10.07.2016 ist einiges los in München!

> Mehr Infos

Lesung mit Corinne Rufli am 15.04.2016

Das forum homosexualität münchen möchte sich herzlich bei Corinne Rufli, ihren Interviewpartnerinnen Karin und Eva sowie den zahlreichen Besucher_innen für einen gelungenen Abend bedanken!


(v.l.n.r. Christine Schäfer (Vorstandsmitglied fhm), Corinne Rufli (Autorin) sowie ihre Gäste Eva Schweizer und Karin Rüegg; Photo von C. Bandilla)

fhm-Vorstand Albert Knoll mit André-Delpch-Preis ausgezeichnet

Erst dreimal wurde der Preis des Häftlingskommittées des KZ Dachau zuvor vergeben, nun erhält Albert Knoll ihn für seine Arbeit im Archiv der Dachauer KZ-Gedenkstätte. Wir gratulieren!

Den Namen André Delpch kennt kaum jemand, doch die nach dem ehemaligen KZ-Häftling und langjährigen Vorsitzenden des internationalen Häftlingskommittées des KZ Dachau benannte Auszeichnung ist rar und genießt hohes Ansehen. Die drei bisherigen Preisträger sind Bundeskanzlerin Angela Merkel, die langjährige Gedenkstättenleiterin Barbara Distel und Jos Sinnema für seinen EInsatz für das Gedenken niederländischer KZ-Gefangener. Nun also zu unser aller Freude Albert Knoll, der erst vor kurzem in New York zum "Archivar des Jahres" ernannt wurde und zudem erst kürzlich seinen "Splitter 13" zum Rosa-Winkel-Gedenkstein in Dachau herausgebracht hat. Die Süddeutsche Zeitung  berichtete ausführlich über die Preisverleihung.

Neue Funktion auf unserer Homepage!

Der Bibliotheksbestand mit 2414 Titeln ist in einem Datenbanksystem erfasst.

Eine Suchfunktion erlaubt nun auch die Recherche nach Autor_Innen, Titel, Verlag und Erscheinungsjahr direkt auf unserer Homepage unter "Archiv - Bibliothek".

Wir freuen uns sehr über diese neue benutzerfreundliche Möglichkeit, unsere Bestände einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und wünschen viel Spaß beim Suchen und Finden!

Zu den Öffnungszeiten und nach Absprache kann die Bibliothek benutzt werden, bei Interesse bitte Anmeldung per E-Mail: info(at)forummuenchen.org oder telefonisch.

Der Splitter des Monats

Der Rosa-Winkel-Gedenkstein. Die Erinnerung an die Homosexuellen im KZ Dachau, Hrsg. Albert Knoll

Verfolgung und Gedenken: „Totgeschlagen – Totgeschwiegen“ lautet der Text auf der Gedenktafel für die Rosa-Winkel-Häftlinge. Es war der Wunsch der Münchner Schwulengruppen, dass diese Tafel aus rosa Marmor 1985 im Museum der KZ-Gedenkstätte Dachau aufgestellt werden würde, um wenigstens einen Hinweis auf die Homosexuellenverfolgung zu geben. Es folgte jedoch ein zehn Jahre dauernder Kampf gegen alte Vorurteile, die unter den Überlebenden des KZ, aber auch unter den Politikern noch lange lebendig waren. Ein steter Druck der homosexuellen Szene, getragen vom Wandel des Zeitgeistes, setzte sich schließlich durch. Nach zehn langen Jahren war endlich das Ziel erreicht, die schwulen Opfer des Konzentrationslagers waren 1995 hinsichtlich des Gedenkens auf einer Augenhöhe mit ihren Leidensgenossen angekommen, die von den etablierten Opferverbänden vertreten werden. Ein neu angefertigter Stein konnte seinen endgültigen Platz im Gedenkraum des Museums in Dachau finden. Anlässlich der Auseinandersetzung um das Gedenken an die lange Zeit verfemte Opfergruppe der Homosexuellen, die vor 30 Jahren begann, beleuchtet ein neues Buch aus der Reihe "Splitter" des Forums die Hintergründe der Verfolgung wie auch das Ringen um ein angemessenes Gedenken und gibt einen Ausblick auf das Münchner Mahnmal für verfolgte Lesben und Schwule, das im kommenden Jahr am Oberanger eröffnet werden wird. Historiker und renommierte Autor_Innen aus der Gedenkkulturforschung kommen in diesem Buch ebenso zu Wort wie Zeitzeugen aus den Schwulengruppen – allen voran HuK (Homosexuelle und Kirche, Regionalgruppe München) und VSG (Verein für Sexuelle Gleichberechtigung) - die sich damals maßgeblich für ein angemessenes Gedenken an die homosexuellen Opfer des KZ Dachau eingesetzt haben. Herausgegeben wird das Buch vom forum homosexualität münchen und dessen Vorsitzenden Albert Knoll, der als langjähriger Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Dachau Einblick in die Akten der 30 Jahre zurückliegenden Ereignisse nahm.

Der Splitter 13 kann über das Forum bezogen werden und kostet 7.- Euro

Aktuelle Rezension:

Zu Christine Leidingers "Theorie politischer Aktionen"

Aus dem Keller ins Licht des 'Raums für Lesbengeschichte'

"Achtung Lesben"-Schild in das Archiv des Forums Homosexualität aufgenommen. 

In der vergangenen Woche erhielt das Forum Homosexualität das "Achtung Lesben"-Schild. Viele Jahre war es in einem Keller verschwunden. Mitte/Ende der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde es mehrfach auf Lesbendemos und CSD-Paraden gesichtet.

Das Forum freut sich, dass das Schild jetzt zum Bestand des Archivs gehört und in seinen Räumen ausgestellt werden kann und dankt der Spenderin herzlich.

Foto: Albert Knoll, CSD 1995

 

 

Philipp Gufler erhält den Bayerischen Kunstförderpreis 2015

Kultusminister Ludwig Spaenle ehrt Philipp Gufler

Am 11.  November erhielt Philipp Gufler aus der Hand von Kultusminister Ludwig Spaenle den Bayerischen Kunstförderpreis 2015.  Gufler wurde für seine Kunst- und Videoarbeiten geehrt, zu denen unteranderem die Video Installation und das gleichnamige Künstlerbuch "Projektion auf die Krise - Gauweilereien in München" gehört, in der er sich kritisch mit dem AIDS-Maßnahmenkatalog des damaligen Kreisverwaltungsreferenten und damit obersten Ordnungshüters Münchens, Peter Gauweiler auseinandersetzt. Mit sichtlicher Freude aber vielleicht etwas in Unkenntnis des Inhalts nahm Spaenle das Geschenk Guflers entgegen. 

 

 Foto:  Steffen Leiprecht

 

Albert Knoll - Archivar des Jahres

Albert Knoll, der Vorsitzende des forum homosexualität münchen e.V., wurde geehrt.

Der Archivar der KZ-Gedenkstätte Dachau, Albert Knoll, ist mit dem "Archivist of the Year Award" ausgezeichnet worden. Knoll nahm den Preis vor kurzem in New York entgegen. Er ist seit 1997 als Archivar an der KZ-Gedenkstätte tätig. "Das ist eine schöne Auszeichnung, über die ich mich sehr gefreut habe", sagt Knoll. "Wir sind ein sehr offenes Archiv und haben nicht so viele Auflagen, wie man es sich bei staatlichen Archiven vielleicht vorstellt." Dass er ausgezeichnet wurde, habe er letztlich Nikolaus Wachsmann zu verdanken. Der renommierte Historiker hatte Knoll für den Award vorgeschlagen. Wachsmann ist Professor in London und veröffentlichte vor kurzem sein Buch "KL", in dem es um die Geschichte der Konzentrationslager geht. Für seine Recherchen hatte er viel mit Knoll zusammengearbeitet, da das Archiv der KZ-Gedenkstätte Dachau eine wichtige Informationsquelle in der Erforschung der Geschichte der Konzentrationslager ist. "Es ist ein tolles Buch, das einem ein Licht aufgehen lässt - selbst mir, als langjährigem Mitarbeiter der Gedenkstätte", sagt Knoll. "Und dazu konnten wir viel beitragen." Der undotierte "Archivist of the Year Award" wird jährlich von der gemeinnützigen Scone-Foundation mit Sitz in New York vergeben. Seit 2005 werden Verdienste um den Erhalt historisch bedeutsamer Dokumente honoriert. Gewürdigt werden außerdem die Förderung des humanitären Dialogs und der Widerstand gegen staatliche Zensurmaßnahmen.  

Quelle: SZ-Magazin vom 3.11.2015

RÜCKSCHAU ZU RICHARD JOHN JONES PROJEKT "MOBY DYKE"

Meike Illig und Cosy Pièro im Moby Dyke, Lothringer13_Florida

 

Im August 2015 war Künstler Richard John Jones zu Gast in der Lothringer13_Florida. Im forum homosexualität münchen hat er über das verschwinden schwul, lesbischer und queerer Räume in München recherchiert. Eine Rückschau zu seinem Projekt findet ihr hier.


 

Neue Rezension: Lesbisches Tänzerinnenpaar überlebt 3. Reich


 

Unser neuer Splitter 12:

"Lesben sichtbar machen - Die Arbeit des AK Uferlos Lesbenpolitik, Münchner Lesbenpolitik in den 1990er Jahren" von Ariane Rüdiger


Ende der 1980er Jahre stand es im Freistaat Bayern schlecht um die gleichberechtigte Teilhabe von Lesben und Schwulen am gesellschaftlichen Leben. Es kam zum Konflikt mit der Bayerischen Staatsregierung um die kommunale Finanzierung lesbischer und schwuler Vereine und die gesellschaftliche Rolle homosexueller Menschen in Bayern. Eine wichtige Rolle dabei spielte in München der AK Uferlos Lesbenpolitik. Die Gruppe kämpfte gemeinsam mit anderen Gruppierungen um Gleichbehandlung für lesbische Frauen auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen. Zugleich klärte der AK Uferlos über lesbisches Leben auf - wie sich im Rückblick zeigt mit erheblichem Erfolg.

Über die Autorin:

Ariane Rüdiger, 1958 geboren, lebt und arbeitet seit 1984 als Journalistin und Autorin in München und ist ehrenamtlich beim forum homosexualität münchen e.V. aktiv.

Ab sofort bei uns zu beziehen, Preis: 7,00 €.

 


 

Direktbericht aus den USA

Reaktionen auf die positive Entscheidung des Obersten Gerichtshof der USA zur Lesben- und Schwulenehe: Hier weiterlesen


 

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So, 19.06. Buchvorstellung und Lesung: Respekt! Wir haben gewonnen - oder?
Sa, 09.07. CSD München 2016
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Letzte Änderung: 24.05.2016 (JIO)